Leistungsspektrum - Schnarchtherapie
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Nur nach einem gesunden Schlaf ist der Körper tagsüber leistungsfähig. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet jedoch unter schlafbezogenen Atemstörungen. Die Folge sind Tagesmüdigkeit mit all ihren Folgen. Die häufigste Ursache für den gestörten Schlaf sind Atemaussetzer durch einen Verschluss (Obstruktion) im Bereich der oberen Atemwege, ausgelöst von der Erschlaffung der Rachenmuskulatur. Die Folgen sind Schnarchen, Schlafstörungen mit Tagesmüdigkeit und Schlafzwang, sowie Bluthochdruck mit den Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Wer also schnarcht und sich morgens unausgeschlafen fühlt, sollte sich von seinem Hausarzt an einen Schlafmediziner überweisen lassen. Dieser stellt die Diagnose und legt das therapeutische Vorgehen fest.
        
Mit intraoralen Geräten kann man indirekt über eine Unterkiefervorverlagerung den Rachen nachts offen halten. Die Atemwege bleiben frei,  Schnarchen und Atempausen (Apnoen) werden verhindert. Die Therapie erfordert einen speziell fortgebildeten, schlaftherapeutisch tätigen Zahnarzt, der dem Patienten ein individuelles Gerät anpasst und ihn instruiert. Wichtig ist die zahnmedizinische Nachsorge, um die Therapie zu kontrollieren.

Lesen Sie zu diesem Thema den Artikel "Erste Hilfe für starke Schnarcher" (Tagesspiegel)